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Arbeiten im Home Office

Arbeiten im Home Office

Arbeiten im Home Office, das ist der Wunsch von vielen. Es sind doch viele Vorteile damit verbunden: viel entspannteres Arbeiten, Unabhängigkeit, freie Zeiteinteilung, den ganzen Tag bei der Familie sein und noch vieles andere mehr. Wer aber von zu Hause aus arbeitet, hat es nicht immer leicht. Leider sieht die Wirklichkeit meist komplett anders aus.

Ganz anders als an einem externen Arbeitsplatz gibt es hier viele Ablenkungsmöglichkeiten, die einem die Arbeit erschweren können oder einen sogar total von der Arbeit abhalten. Häufig bleiben viele Sachen liegen und man hat am Ende des Tages das Gefühl, nicht alles geschafft zu haben. Zum Beginn meiner Selbstständigkeit hatten meine Familie und ich zuerst ganz schön damit zu kämpfen. Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die das Arbeiten von zu Hause erleichtern und die Produktivität steigern. Heute möchte ich Ihnen Tipps geben, die den Arbeitsalltag erleichtern und die Produktivität steigern. Diese haben mir bei meiner Existenz- gründung geholfen, um die Selbstdisziplin zu steigern.

Feste Arbeitszeiten

Von zu Hause arbeiten bedeutet auch freie Zeiteinteilung. Aber genau hier liegt das Übel. Es ist wirklich besser, wenn man sich an geordnete Arbeitszeiten gewöhnt Da ich wegen der Kinder sowieso um 6.00 Uhr aufstehe, habe ich meinen Arbeitstag ab 8.00 Uhr eingeplant.

Das beste Beispiel: Familie und Freunde. Wie oft kommen Freunde oder aber auch die Familie mit Kleinigkeiten, die einen wieder bei der Arbeit stören. Wie oft konnte ich mir in der ersten Zeit den Satz anhören: „Du bist doch sowieso Zuhause.“ Besonders die ältere Generation hat damit große Probleme, die Arbeit von zu Hause zu verstehen und auch zu akzeptieren. Wie oft wurde ich von meiner Mutter gefragt, wieso ich nicht ans Telefon gehe. Oder große Fragezeichen in ihren Augen, wenn ich auf die Frage: „Was machst Du?“, antworte, dass ich arbeite. Aber auch meine Kinder haben es in der Anfangszeit oft nicht verstanden, dass ich zu Hause bin, aber trotzdem keine Zeit für sie habe. Also: Freunden und Verwandten mitteilen, dass man zu bestimmten Zeiten nur im Notfall erreichbar ist.

Pausen einlegen

Auch Pausen gehören zum Arbeitsalltag beim Arbeiten zu Hause dazu. Diese sind wichtig und sollten möglichst immer zu den gleichen Zeiten eingehalten werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese jedoch kaum genutzt werden. Mir ging es in der ersten Zeit so, dass die Pause sich in den Feierabend verwandelt. Zwischendurch schnell einen Kaffee und etwas zu essen geholt und dann gleich wieder an den Schreibtisch. Das hat mich ausgelaugt.

Deshalb: Bewusstes Aufstehen, Verlassen des Arbeitsplatzes oder auch ein kleiner Spaziergang. Seither nutze ich die Mittagspause, um meine Tochter von der Schule abzuholen, etwas zu essen und danach noch einen kleinen Plausch mit ihr zu machen. Tun Sie das, was Ihnen Spaß macht.

Ablenkung durch Radio und TV

Das Radio gehört für viele von uns zum Arbeitstag. Oft spielt es von morgens bis abends leise im Hintergrund. Das Anschalten des Radios ist meist das erste, wenn man an seinen Arbeitsplatz geht. Aber auch Musik kann von der Arbeit ablenken. Aber gerade Aufgaben, die hohe Konzentration erfordern, ist es manchmal besser, wenn man das Radio ausschaltet.

Gleiches gilt ganz besonders für den Fernseher. Viele Heimarbeiter haben meist kein eigenes Büro. Sie arbeiten im Wohnzimmer, wo auch ein Fernsehgerät steht. Tipp: Finger weg!!! Irgendwie hört und schaut man doch immer mal hin, auch wenn man das eigentlich gar nicht möchte. Die Ablenkung ist einfach viel zu groß!

Ordnung am Arbeitsplatz

Kennen Sie das Sprichwort: „Nur ein Genie beherrscht das Chaos!“? Eine bestimmte Struktur und Ordnung sollte am Arbeitsplatz schon vorhanden sein. Diese erleichtert den Arbeitsalltag enorm. Wer immer in haushohen Stapeln nach erforderlichen Dokumenten suchen muss, verschenkt wichtige Zeit. Sinnvoll ist es auch Geschäftliches von Privatem zu trennen. Dies gilt nicht nur für den PC, sondern auch für Akten usw.

Motivation

Jeden von uns verlässt auch mal die Motivation, vor allem wenn eine Aufgabe schon etwas länger auf dem Schreibtisch liegt. Auch das muss irgendwann abgearbeitet werden. Das verhält sich mit lästigen und unangenehmen Aufgaben oft so, man neigt häufig dazu, diese immer wieder fort zuschieben.

Allerdings sagt mir meine Erfahrung, solche Aufgaben lassen sich einfach leichter fertig machen, wenn man diese in viele kleine Teile aufteilt und jeden Tag einen Teil erledigt. Dabei können kleine Belohnungen hier einen positiven Effekt erzielen. Eine Art Belohnung wäre zum Beispiel: „Wenn ich mit dieser Aufgabe fertig bin, mach ich früher Feierabend.“

Das Outfit im Home-Office

Auch wenn in Ihrem Home-Office nicht oder eher selten Kundenkontakt besteht, sollte man niemals im Jogginganzug oder sogar im Schlafanzug arbeiten. Benehmen und kleiden Sie sich so, als würden Sie außer Haus gehen oder als könne jederzeit ein Kunde kommen. Das Büro-Outfit ist in erster Linie für Sie selbst. Sie werden merken, dass Ihr Auftreten viel ernsthafter ist und Sie so viel motivierter sind.

Multitasking

Multitasking ist eine feine Sache, aber man sollte nicht ständig versuchen mehrere Aufgaben auf einmal zu erledigen. Multitasking kostet oft mehr Zeit, als man denkt. Es ist wirklich besser, sich z.B. beim Schreiben eines Textes sich auch nur auf diesen zu konzentrieren. Kurzes Zitat aus der Wikipedia:

„Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Effizienz beim Bearbeiten verschiedener Aufgaben abwechselnd in kurzen Zeitabschnitten im Vergleich zur seriellen Bearbeitung sinkt. Besonders deutlich werden die Grenzen der gleichzeitigen Informationsverarbeitung angesichts der Reizüberflutung unserer Umwelt. Das Gehirn filtert Informationen automatisch auf eine vom Menschen wahrnehmbare Menge. So kann bei einem Telefongespräch im Auto der Sehsinn auf den sogenannten Tunnelblick reduziert werden, diese Einschränkung kann sogar nach dem Telefonieren noch für einige Minuten bestehen bleiben. Die Reaktionsfähigkeit ist bei gleichzeitigen Tätigkeiten verringert, verstärkter Stress kann ebenfalls die Folge sein.“

Zeiteinteilung und Aufgabenplanung

Ganz wichtig ist Zeiteinteilung und Aufgabenplanung. Dies sollte nicht nur für den aktuellen Tag, sondern auch für die nächsten Tage, vielleicht sogar Wochen, Monate und für das gesamte Jahr geschehen. Von Bedeutung hierbei wären eine kleine Projektplanung und natürlich To Do-Listen. Zweckmäßig legt man die To Do-Listen so an, dass nicht nur kurzfristige, sondern auch längerfristige Aufgaben Platz finden. Ich persönlich habe mich für das „Superbuch“ entschieden. Darüber gibt es viel Interessantes im Internet zu lesen. Wie ich damit arbeite, erkläre ich Ihnen in einem anderen Beitrag.

Freizeit und Co.

Wer den ganzen Tag vor dem PC verbringt, sollte in seiner Freizeit unbedingt körperlich aktiv sein. Schnell können sich sonst Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder eine Sehnenscheidenentzündung einstellen. Die PC-Arbeit ist sehr eintönig, schon allein deshalb sollte man mit genügend Bewegung einen Ausgleich schaffen. Den ganzen Tag nur im Büro zu sitzen kann früher oder später zu Antriebslosigkeit führen, was natürlich für die Produktivität völlig unerwünscht ist. Es ist auch von entscheidendem Vorteil, nach Feierabend auch mal den Kopf freizubekommen und so auch Platz für neue Ideen zu schaffen. Ich habe als Ausgleich das Malen nach Zahlen entdeckt.

Outsourcing

Es gibt Menschen, die immer gern alles allein machen wollen. Das kann jedoch leider sehr zeitaufwändig sein. Man kann sich nicht in allen Gebieten auskennen und das erst alles zu lernen und anzuwenden, kann sehr viel Zeit kosten. Outsourcing ist die Devise.

Feierabend

Wenn der Feierabend angesagt ist, sollte dies dann auch das Ende des Arbeitstages sein. Nun kommt die Zeit für Freizeitaktivitäten, Familie, Hobbys und Entspannung. Egal, wann Feierabend ist, er beendet den Arbeitstag und ist wichtig, um den Kopf freizubekommen. Es wird NICHT mehr gearbeitet.

Es gibt natürlich noch etliche Tipps, für das Arbeiten im Home Office. Wichtig ist aber, dass jeder seinen eigenen Weg findet. Finden Sie Ihren!

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen!

Ihre

Schreibservice Manuela Möckel

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  • mail@schreibservice-moeckel.de
  • 0 3366 / 60 79 31

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